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Vorsicht bei Vorkasse - Schnäppchen sollten skeptisch stimmen Drucken E-Mail


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Montag, 08. Februar 2010 um 10:47 Uhr
Das Internet hat sich zum zentralen Marktplatz auch für Neu- und Gebrauchtwagen entwickelt, der aber nicht nur seriöse Nutzer, sondern immer wieder auch Betrüger anzieht.
Höchste Vorsicht ist vor allem bei Vorkasse geboten. Denn bei Internet-Anzeigenmärkten werden weder die Identität des Anbieters noch dessen Bonität geprüft, genauso wenig, ob überhaupt ein Fahrzeug zum Kauf vorhanden ist. Käufer sollten deshalb keinesfalls Vorauszahlungen leisten, insbesondere nicht mittels Bargeldtransfer. Oft erschwindeln sich unseriöse Verkäufer das Vertrauen des Interessenten mit gefälschten Dokumenten. Ist das Geld mittels Bargeldtransfer überwiesen, holt der Betrüger das Geld bei der Empfängerbank ab, indem er den Absendernamen, das Herkunftsland und den erwarteten Betrag angibt und sich mit gefälschten Dokumenten ausweist. In diesen Fällen ist das Geld unwiederbringlich verloren - und das angebotene Auto existiert gar nicht.
Skeptisch sollten die Verbraucher auch gegenüber vermeintlichen Schnäppchen sein. Niemand wird sein Auto freiwillig weit unter Wert anbieten. Es könnte sich um ein Scheinangebot oder um den Versuch handeln, ein gestohlenes oder minderwertiges Auto zu verkaufen oder sensible Daten zu gewinnen. Grundsätzlich sollten sich Autokäufer daher über den realen Marktwert des angebotenen Fahrzeugs informieren und bei Bedarf eine fachkundige Person zur Besichtigung mitnehmen, die in der Lage ist, eventuell versteckte Mängel am Fahrzeug zu entdecken. Wichtig ist auch, alle Dokumente sorgfältig zu prüfen und einen schriftlichen Kaufvertrag abzuschließen.
Im Fall eines Betrugsverdachts sollte Strafanzeige bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle erstattet werden.

Weitere Informationen unter www.polizei-beratung.de oder www.sicherer-autokauf.de

 

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