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Polizeibericht Schwaben Süd/West vom 22.11.09
Polizeiberichte Schwaben - Polizeipräsidium Schwaben Süd/West
Montag, den 23. November 2009 um 09:18 Uhr


Aus dem Unterallgäu

Verkehrsunfall

Ein recht außergewöhnlicher Unfall ereignete sich am Samstag zwischen Benningen und Memmingerberg. Ein aus Ottobeuren stammender 18-Jähriger war zusammen mit seiner Mutter im Pkw unterwegs. Scheinbar von den Fahrkünsten ihres Sohnes nicht überzeugt, zog die Mutter in einer Rechtskurve plötzlich die Handbremse. Die Folge war, dass der 18-Jährige mit  seinem Pkw ins Schleudern geriet, sich mehrmals überschlug und anschließend im einem Wiesengrundstück zum Stehen kam. Die eigentliche Unfallverursacherin wurde aufgrund ihrer Verletzungen ins Klinikum Memmingen eingeliefert. Der Schaden am Pkw beläuft sich auf ca. 7.500 Euro.

Aus dem Lkr. Neu-Ulm

Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Neu-Ulm: Am späten Nachmittag des 21.11.2009 hielt sich ein volltrunkener 27-jähriger Neu-Ulmer mit seinem Hund im Bereich der Vorwerkstraße auf. Dort schlug er einen 62-jährigen Mann nieder, und schlug hierbei auch mehrfach mit der Hundeleine zu. Zudem hetzte er seinen Hund auf den 62-jährigen, welcher durch den Hund leicht verletzt wurde. Der Vorfall konnte durch Zeugen beobachtet werden, welche sofort die Polizei informierten. Bei der Festnahme drohte der 27-jährige Täter, seinen Hund auch auf die Polizeibeamten zu hetzen (was er jedoch schließlich unterließ).
Unter heftiger Gegenwehr und unter mehrfachen Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten konnte der Volltrunkene zur Polizeiinspektion Neu-Ulm verbracht werden. Dort durfte der junge Mann seinen Rausch ausschlafen, und sein Gemüt beruhigen. Der Hund wurde ins Tierheim verbracht.

Verkehrsunfall mit schwer verletzter Frau
Am Freitag, 20.11.2009, kurz vor Mittag, kam es auf der Staatsstraße 2031 in Höhe der Bahnüberführung im Bereich Vöhringen Nord zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, bei welchem eine 32-jährige Frau aus Vöhringen schwere Verletzungen davontrug.
Die Frau befuhr mit ihrem Pkw die Staatsstraße in Richtung Norden. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sie auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die dortige Leitplanke.
Ein erster entgegenkommender 46-jähriger ortsansässiger Lenker eines Kleintransporters versuchte seinerseits nach links auszuweichen. Der Pkw der Frau wurde jedoch auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Jeweils mit der Breitseite kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Ein dem Kleintransporter nachfolgender 68-jähriger Pkw-Fahrer konnte ebenfalls eine Kollision nicht mehr verhindern und touchierte zusätzlich frontal den Pkw der Frau.
Die 32-jährige Frau musste auf Grund ihrer schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in das Bundeswehrkrankenhaus geflogen werden.
Der 46-jährige Fahrer des Kleintransporters und der 68-jährige Pkw-Fahrer blieben unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 18.000 Euro.




 



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