Polizeiberichte regional
| Polizeibericht Schwaben Süd/West vom 23.11.09 |
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| Polizeiberichte - Polizeipräsidium Schwaben Süd/West | |||
| Montag, 23. November 2009 um 15:10 Uhr | |||
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Aus dem Ostallgäu Sieben Verletzte bei Verkehrsunfall Füssen: Sieben Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von mehr als 50.000 Euro waren die Folge eines Verkehrsunfalls am Sonntagnachmittag am nördlichen Ortsausgang von Füssen. Eine junge Fahranfängerin aus Kaufbeuren wollte an der Ampelanlage plötzlich nach links in die Füssener Nordumfahrung einbiegen und übersah dabei ein entgegenkommendes Auto einer Ostallgäuer Familie. Beide Fahrzeuge prallten nahezu frontal zusammen und die insgesamt sieben Insassen wurden alle leicht verletzt. Die Autos hatten nur noch Schrottwert und mussten abgeschleppt werden. Party expandiert ungewollt Füssen: Eine Schwangauerin feierte in der Nacht zum Sonntag in einer Bar an der Kemptener Straße in Füssen ihren 18. Geburtstag. Durch Aufrufe in Internetplattformen und SMS kamen mehr Leute, als ursprünglich eingeladen waren. Teilweise drängten sich bis zu 200 Leute in und vor dem Lokal. Als auch noch eine Schlägerei gemeldet wurde, musste die Polizei anrücken. Letztendlich wurden doch keine Straftaten festgestellt und als sich auch noch mehrere Mütter bereit erklärten, nicht nur das Lokal, sondern auch den Vorplatz zu säubern, herrschte ab 03.00 Uhr wieder Ruhe und Frieden an der Kemptener Straße. Aus dem Oberallgäu Böschung hinabgestürzt Sulzberg: Am Sonntag, 23.10.2009 gegen 15.45 Uhr fuhr ein 68-jähriger Rentner mit seinem SUV-Geländewagen auf der BAB A 7 Richtung Süden. Am Autobahndreick Allgäu wollte er nach rechts auf die A 980 Richtung Lindau abbiegen. Er überholte zuvor noch einen Pkw und fuhr dann über die Sperrfläche des Fahrbahnteilers. Im Laufe der nachfolgenden Kurve schleuderte der Pkw BMW nach links in die Böschung. Dort wurde er von einem Erdhügel angehoben und stürzte nach ca. 20 Metern in die tiefergelegene Böschung. Der Pkw blieb auf der rechten Seite liegen. Der Fahrer konnte unter Mithilfe anderer Verkehrsteilnehmern schwerverletzt durch das Schiebedach geborgen werden. Der Gesamtsachschaden beträgt ca. 40.000 Euro. Zur Absicherung, Bergung und Ausleuchtung der Unfallstelle war die Feuerwehr mit eingesetzt. Aus dem Unterallgäu Brand in Fischzucht Salgen: Der Brand in einer Fischzucht bei Mörgen hat am Montagmorgen dazu geführt, dass 900.000 Eier Fischlaich zerstört wurden. Gegen 05:40 Uhr war bemerkt worden, dass bereits Flammen aus dem Dach der 20x50m großen einstöckigen Halle schlugen. Für die Löscharbeiten wurden insgesamt 8 Feuerwehren alarmiert, die mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort waren. Obwohl das Feuer bereits gegen 06:30 Uhr unter Kontrolle war, wurde die Halle ebenso wie die in der Halle befindlichen Plastiktanks mit dem Fischlaich durch die Flammen zerstört. Eine unmittelbar an der Halle vorbeiführende Stromleitung musste abgestellt werden, da ein Strommast mit Transformator ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden war. Bei dem Brand entstand ein Schaden von bis zu 200.000 Euro wobei ca. 25.000 Euro auf den Fischlaich entfallen. Die Ermittlungen vor Ort wurden von der Kripo Memmingen übernommen. Diese wird einen Sachverständigen vom Landeskriminalamt hinzuziehen. Bisher liegen noch keine Erkenntnisse zur Brandursache vor. Aus dem Lkr. Neu-Ulm Brand in einer Biogasanlage Pfaffenhofen: Starke Rauchentwicklung in einer Biogasanlage zwischen Pfaffenhofen und Hirbishofen wurde heute Früh über Notruf gemeldet. Polizei und Feuerwehr stellten vor Ort einen Brand im Motorenraum fest. Bis zur Klärung der Lage ist die Kreisstraße NU 3 kurzfristig komplett gesperrt worden. Ein 58 Jahre alter Verantwortlicher aus der Betriebsgemeinschaft ist vom Rettungsdienst in eine Ulmer Klinik eingeliefert worden. Die Einwirkung von Rauchgas konnte nicht ausgeschlossen werden. Die freiwilligen Feuerwehren Pfaffenhofen und Weißenhorn hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Da der Betrieb außerhalb der beiden Ortschaften liegt, war keine unmittelbare Einwirkung auf die Bevölkerung gegeben. Nach ersten, noch laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort ist die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit im technischen Bereich zu suchen. Anhaltspunkte für eine Brandstiftung liegen nicht vor. Zerstört worden sind zwei Gasgeneratoren. Das Gebäude der Anlage wurde durch Ruß in Mitleidenschaft gezogen. Zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden. Aus Kempten Auch Radfahrer können zu schnell sein Der 19-jährige Fahrer eines Ford Mondeo und ein 33-jähriger Radfahrer befuhren am frühen Sontagnachmittag hintereinander die Mariaberger Straße in Kempten. Unmittelbar vor der Heiligkreuzer Straße musste der Pkw verkehrsbedingt anhalten. Vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit konnte der Radfahrer nicht mehr reagieren und fuhr dem Pkw hinten auf. Der Radfahrer stürzte anschließend über das rechte hintere Eck des Pkw und landete dann auf der Asphaltdecke. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, der Radfahrer wurde schwer verletzt ins Kemptener Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von 6.000 Euro.
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