Polizeiberichte regional
| Polizeibericht Schwaben Süd/West vom 07.02.10 |
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| Polizeiberichte - Polizeipräsidium Schwaben Süd/West | |||
| Sonntag, 07. Februar 2010 um 13:00 Uhr | |||
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Aus dem Ostallgäu Nachtrag: Explosion in Einfamilienhaus fordert zwei Verletzte Rosshaupten: Ein fehlgeschlagenes chemisches Experiment forderte am Samstagnachmittag zwei Verletzte. Zwei Schüler aus dem Ostallgäu im Alter von 20 und 19 Jahren hatten nach bisherigen Erkenntnissen in einem Hobbylabor, das in dem Keller eines Einfamilienhauses eingerichtet war, versucht, Treibstoff für eine selbstgebaute Rakete zu synthetisieren. Aus noch nicht geklärter Ursache kam es dabei gegen 17:20 Uhr zu einer Explosion und im Anschluss zu einem Brand in dem Kellerraum. Der alarmierten Feuerwehr gelang es rasch das Feuer unter Kontrolle zu bringen, so dass außer der vollständig zerstörten Laboreinrichtung kein größerer Sachschaden entstand. Während der Jüngere den Vorfall mit einem Explosionstrauma überstand und in einem regionalen Krankenhaus stationär aufgenommen wurde, erlitt der 20-Jährige schwerste Verletzungen. Aufgrund der massiven Verletzungen, die unter anderem zum Verlust einer Hand geführt haben, musste er in ein Unfallkrankenhaus eingeliefert werden. Die ersten Ermittlungen zu dem Vorfall wurden zunächst vom Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West aufgenommen. Um eine Gefährdung durch eventuell noch vorhandene chemische Substanzen ausschließen zu können, wurde das Objekt durch die Technische Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) überprüft. Hierbei wurden zwei Behälter mit noch nicht identifizierten brennbaren Flüssigkeiten entdeckt und sichergestellt. Die Sprengstoffermittler des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Informationen zum Unfallhergang und den sichergestellten Substanzen liegen derzeit noch nicht vor. Ein extremistischer Hintergrund kann anhand der bisherigen Informationen ausgeschlossen werden. Verkehrsunfall mit Leichtverletzten Am Samstagmittag befuhr ein 70-jähriger Pkw-Fahrer die Kreisstraße von Weinhausen in Richtung Jengen. An der Kreuzung zur Kreisstraße OAL 15 missachtete er ein Stopschild und stieß mit einer von rechts, aus Richtung Ketterschwang, kommenden vorfahrtsberechtigten 40-jährigen Pkw-Fahrerin zusammen. In diesem Fahrzeug wurde eine 17-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro Mit Pkw überschlagen Balteratsried: Samstagnacht, kurz vor Mitternacht, geriet eine 20-jährige Pkw-Fahrerin zwischen Kühmoos und Balteratsried auf der Staatsstraße aufgrund von Eisglätte ins Schleudern und von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich in der Wiese und kam auf dem Dach zum Liegen. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von 12.000 Euro. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Verbotswidrig Bahnübergang überquert Marktoberdorf: Am Samstagnachmittag überquerte eine 81-Jährige Rentnerin den Bahnübergang an der Johann-Georg-Fendt-Straße. Obwohl das rote Blinklicht leuchtete und sich die Schranke gesenkt hatte, begab sich die Fußgängerin auf den Bahnübergang. Dies wurde vom Personal festgestellt und angezeigt. Der Verstoß kann mit einer erheblichen Geldbuße geahndet werden. Aus dem Oberallgäu Fünf Hausbewohner bei Brand durch Feuerwehr evakuiert Als die Bewohner den Rauch wahr nahmen, konnten sie das Mehrfamilienhauses nicht mehr verlassen. Eine Rauchwand versperrte den Bewohner die Flucht über das Treppenhaus. Mit dem Telefon konnte eine Mieterin noch den Notruf absetzen, dann versagte auch das Telefon den Dienst. Für die Mieter war es eine lange Zeit bis sie von der Feuerwehr mittels Drehleiter aus dem ersten und zweiten Stock des Wohnhauses gerettet werden konnten. Der Rettungsdienst und Ärzte nahmen die Geretteten in Obhut. Nachbarn haben die geretteten Personen sofort aufgenommen. Glücklicherweise haben die zwei Erwachsenen und die drei Kinder keinen Schaden genommen. 54 Feuerwehrleute, teils ausgerüstet mit Atemschutz hatten den Kellerbrand in Kürze unter Kontrolle. Schaden entstand in erster Linie durch die enorme Rauchentwicklung. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte der Gebäudeschaden in Grenzen gehalten werden. Die Brandursache deutet auf einen technischen Defekt hin. Aus dem Unterallgäu Handfester Streit bei Faschingsveranstaltung - Schnittwunde durch Weizenglas Nach einer zunächst verbal verlaufenen Auseinandersetzung zwischen mehreren alkohlisierten Besuchern einer Faschingsveranstaltung in Bad Wörishofen, schlug ein 31-jähriger Mann aus dem Ostallgäu am Sonntagmorgen gegen 02.45 Uhr einem 20-Jährigen aus Bad Wörishofen mit einem Weizenglas gegen die rechte Hand, wodurch der 20-Jährige eine tiefe Schnittwunde erlitt. Im Gegenzug erhielt der 31-Jährige von einer weiteren Person aus der Gruppe einen Faustschlag ins Gesicht. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährlicher Körperverletzung. Aus dem Lkr. Günzburg Betrunken und ohne Führerschein Samstag, 06.02.2010, 21.30 Uhr: Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Samstag Abend wurde bei einem 28-jährigen Autofahrer in Krumbach festgestellt, dass dieser Alkohol konsumiert hatte. Die weitere Überprüfung ergab zudem, dass er keinen Führerschein hatte. Es folgte eine Blutentnahme. Die Halterin des Pkw saß übrigens nüchtern auf dem Beifahrersitz und hätte einen Führerschein gehabt. Auch sie erwartet nun eine Anzeige wegen Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis. Aus dem Lkr. Neu-Ulm Schlägerei Neu-Ulm: In den frühen Sonntagmorgenstunden kam zunächst zu einer verbalen Streitigkeit zwischen zwei Gruppen im Bereich der Diskotheken in der Lessingstraße. Später trafen sich die Parteien an einem Fast-Food-Restaurant in der Borsigstraße zufällig wieder. Dort kam es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen sechs jungen Männern im Alter von 21 und 25 Jahren. Die Beteiligten aus dem Raum Ulm/Neu-Ulm schlugen aufeinander mit den Fäusten ein. Beim Eintreffen der Polizei war die Auseinandersetzung bereits beendet. Eine ärztliche Versorgung war nicht notwendig. Die genauen Tatumstände sind noch unklar. Alle Beteiligten standen erheblich unter Alkoholeinfluss. Während der Anzeigenaufnahme beleidigte ein 21-jähriger Neu-Ulmer zudem zwei Polizeibeamte. Der Sachverhalt wird der Staatsanwaltschaft übermittelt. Jugendlicher mit Alkoholvergiftung Neu-Ulm: Am Sonntag kurz nach Mitternacht wurde die Polizei Neu-Ulm zu einem Einsatz nach Jedelhausen gerufen. Der Rettungsdienst hatte dort einen Einsatz mit einem Jugendlichen, bei dem der Verdacht auf Alkoholvergiftung bestand. Bei Eintreffen der Streife war der 16-jährige junge Mann nicht mehr ansprechbar und lag bereits im Sanka. Freunde von ihm äußerten, er hätte übermäßig Wodka konsumiert, den er selbst besorgt habe. Die Ermittlungen dauern noch an. Der junge Mann wurde in die Donauklinik eingeliefert. Nähere Angaben zu seinem Gesundheitszustand sind derzeit nicht möglich. Lebesgefahr bestand wohl nicht. Verkehrsunfallflucht ohne Verletzte B10, Neu-Ulm in FR Senden an der stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage: Am Samstag gegen 05.45 Uhr befuhr ein bislang unbekannter Pkw (Farbe silber/grau) die B10 in Richtung Senden. Nachdem der unbekannte Pkw an der Geschwindigkeitsüberwachungsanlage „geblitzt“ wurde, bremste dieser sehr stark ab. Die nachfolgende 31-jährige Pkw Fahrerin musste ihrerseits stark abbremsen um einen Auffahrunfall zu verhindern. Kam dadurch ins Schleudern und prallte gegen die linke Schutzplanke. Der Pkw wurde am Frontbereich erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Eine Berührung zwischen beiden Fahrzeugen fand nicht statt. Der unfallverursachende Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Gesamtschaden ca. 4.000 Euro. Aus Kempten Fahrlehrer versucht Funkgerät zu entwenden Am Samstag Nacht geriet ein Kemptener Fahrlehrer ins Visier der Polizei. Während eine Streifenbesatzung von Türstehern einer Diskothek in anderer Sache angesprochen wurde, kam der 33-jährige Mann unvermittelt und ohne ersichtlichen Grund auf die Polizeibeamten zu und zog einem der Polizisten ein Handfunkgerät aus der Brusttasche. Nach Aufforderung das Handfunkgerät wieder auszuhändigen verneinte er dieses. Letztendlich musste es ihm unter Einsatz körperlicher Gewalt wieder abgenommen werden. Nachdem die Identität vor Ort nicht festgestellt werden konnte, verbrachten die Kollegen den Herrn mit zur Wache der Polizeiinspektion Kempten. Auf dem Weg dort hin beleidigte er die eingesetzten Beamten aufs Übelste. An der Dienststelle angekommen, versuchte er noch zu flüchten, wobei dieser Fluchtversuch gleich unterbunden werden konnte. Der durchgeführte Alkoholtest ergab, dass dieser im absolut nüchternen Zustand handelte. Da er sich weiterhin unbelehrbar zeigte, musste er, um weitere Straftaten zu verhindern, den Rest der Nacht bei der Polizei verbringen. Als weitere Folge handelte er sich Ermittlungen wegen verschiedenster Straftatbestände ein. Aus Kaufbeuren Nötigung im Straßenverkehr Am 07.02.10 gegen 13:10 Uhr kam es aus der B12, Höhe Parkplatz Hirschzell zu einer Nötigung eines Pkw Fahrers. Ein 63-jähriger Mann wurde zunächst in gefährdender Weise überholt und anschließend bei regem Verkehr bis zum Stillstand heruntergebremst. Anschließend stieg der Fahrer des überholenden Pkws aus und wollte den Mann aus dem Auto zerren. Der 63-Jährige umfuhr diesen jedoch und konnte flüchten. Den Überholer erwartet nun eine Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr. Aus Memmingen Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person Eine 19-jährige Pkw-Fahrerin befuhr am 06.02.10 die Staatsstraße von Ferthofen in Richtung Volkratshofen. Am Ende der dortigen Linkskurve geriet sie mit ihrem Fahrzeug nach rechts auf das Bankett, lenkte gegen und verlor hierbei die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie schleuderte nun nach links über die Fahrbahn einen Abhang hinunter, wo sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Die Lenkerin hatte großes Glück und wurde nur leicht verletzt, am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 07. Februar 2010 um 18:06 Uhr |

